Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Beantwortet
Autor Ralf Bauer am 08. Oktober 2010
6708 Leser · 64 Stimmen (-5 / +59)

Gesellschaft und Soziales

Zustände auf dem Brüserberg

Sehr geehrter Herr Nimptsch,
ich habe im WDR den Bericht über den Brüserberg gesehen (Stichwort: Xatar). Ich bin entsetzt über solche Zustände in Bonn!
Was gedenken Sie dagegen zu unternehmen?
Polizeipräsenz direkt auf dem Brüserberg?

Wie kann es sein, das in Deutschland Menschen die von uns gastfreundlich aufgenommen wurden, Reporter auf offener Straße bedrohen und Bewohner Bonns einschüchtern? So etwas dürfen wir nicht zulassen, sonst haben wir in der Zukunft in unserem Land Verhältnisse wie in islamischen Ländern z.B. Afghanistan, Pakistan, Somalia und Iran.
Mit ignorieren löst man solche Probleme nicht!
Mit freundlichen Grüßen

+54

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Antwort
von Jürgen Nimptsch am 03. Januar 2011
Jürgen Nimptsch

Sehr geehrter Herr Bauer,

durch die Berichterstattung wird der gesamte Stadtteil Brüser Berg in ein schlechtes Licht gerückt.

Die Realität sieht - zum Glück - jedoch anders aus.

Die in dem Bericht angesprochene Problematik, insbesondere der zugewanderten Kinder und Jugendlichen und ihrer Familien ist der Verwaltung bekannt. Deshalb werden unter Einsatz erheblicher finanzieller Mittel und personeller Ressourcen bereits zahlreiche Maßnahmen durchgeführt, um den Entwicklungen entgegenzutreten bzw. sie im Rahmen von präventiven Angeboten künftig möglichst gar nicht mehr entstehen zu lassen.

So werden beispielsweise im örtlichen Jugendzentrum von den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern aktuelle Themen in Gesprächen, Beratungen und Angeboten gemeinsam mit den Jugendlichen erörtert und reflektiert. Hierbei geht es insbesondere um Fragen zu Freizeitgewohnheiten, Verhaltensformen in Umgang untereinander und zu persönlichen Einstellungen der Jugendlichen.

Seit 2009 besteht das Nachbarschaftszentrum der Diakonie, das vielfältige Angebote unterbreitet, ehrenamtliche Energien des Stadtteils bündelt und Bedarfe im sozialen wie kulturellen Bereich abdeckt.

Diese Einrichtungen und die vor Ort mit allen beteiligten Akteuren abgestimmten Aktivitäten tragen so kontinuierlich und langfristig auch zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität am Brüser Berg bei.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Nimptsch