Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Archiviert
Autor Nikola Krokowski am 18. März 2011
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Sonstige

Standesamtliche Hochzeit im Alten Rathaus

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Niptsch,

ich würde Ihnen gerne eine bzw. mehrere Fragen stellen:

Seit Anfang Februar habe ich nun einen standesamtlichen Trautermin für das Bonner Rathaus für den 6. August 2011. Für diesen Termin habe ich zusammen mit vielen anderen zukünftigen Brautpaaren Stunden vor dem eigentlichen Öffnungszeiten vor dem Standesamt in der Kälte gestanden, dies ist Punkt 1. Wie kann es sein, dass andere, weitaus kleinere Standesämter bereits auf elektronische Reservierung umgestellt haben und Bonn schafft dies nicht? Punkt 2: Die Freundlichkeit des Personals im Standesamt an diesem Tag liess sehr zu Wünschen übrig. Punkt 3: Wie kann es sein, dass man einem Brautpaar einen Zettel unterschreiben läßt wonach das Standesamt das Recht hat einen kurzerhand noch in die - entschuldigen Sie bitte - kleineren und vor allem nicht mit dem Rathaus vergleichbaren Räumlichkeiten auf der Poppelsdorfer Allee zu schieben. Was sollen Ihrer Meinung nach Brautpaare machen, die mehr als 50 Gäste haben? Und vor allem: ist es Ihrer Meinung nach normal, dass man Brautpaaren einfach nochmal Arbeit beschert indem es die gesamte Hochzeitsgäste auf ein anderes Standesamt "umeinladen" muss ? Wo es weder einen Raum für einen Sektempfang, noch Parkmöglichkeiten etc. gibt. Ein bisschen viel, was man einem Brautpaar da auflastet, wo doch a) 150 Euro für die Samstagstrauung eh schon fällig werden und b) allein die Nerven in der Vorbereitungszeit nicht noch von solchen Sachen belastet werden sollten.

Die Empörung teilten im Übrigen alle anderen Brautpaare auch und ließen dies die Standesbeamtin, die uns an diesem Montag morgen all diese "Risiken" vortrug und unterschreiben liess auch verbal merken.

Nachfragen, ob man nicht eine adäquatere Ausweichstelle als das Poppelsdorfer Standesamt finden könnte für das Alte Rathaus, wie beispielsweise die Villa Hammerschmidt, wurden nur müde belächelt mit dem Hinweis, dass diese Termin a) noch in den Sternen stehen b) eh nur ausgewählte Personen dort heiraten dürften und c) man wirklich keine Frage mehr zur Villa Hammerschmidt hören möchte.

Ich hoffe für die Stadt Bonn wirklich, dass am 6. August 2011 das Alte Rathaus Bonn zur standesamtlichen Trauung öffnen wird. 14 Brautpaare an diesem besonderen Tag im Regen stehen zu lassen, wäre schon sehr heftig!

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