Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Archiviert
Autor Michael Mang am 08. Januar 2013
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Freizeit und Sport

Sportförderung

Sehr geehrter, lieber Herr Nimptsch,

ich war am 3.11. als Mitglied des SSF Bonn an der Sportler-Demo. Dort wurde meiner Meinung zurecht gegen eine ungerechte Verteilung der Gelder im Bezug auf Sportförderung demonstriert. Sport zu treiben und Gelegenheit dazu zu geben, heisst:

- Selbstvertrauen aufzubauen, was auch schulische Leistung unterstützt (auch von Migraten)
- Disziplin zu fördern
- Regeln zu lernen
- verlieren zu lernen
- Integration zu fördern
- Wiedereinstieg bei körperlichen Leiden (z.B. Rücken) zu ermöglichen
- soziale Kontakte zu aufzubauen bzw. zu halten
usw. usf.

Es gibt viele Gründe, warum es wichtig ist, um Sport zu fördern, damit andere teure Maßnahmen wie z.B. Operationen oder Selbstbehauptungskurse notwenig werden. Ehrenamtliche Helfer, die sehr wertvolle Arbeit für die Gemeinschaft leisten, müssen ihre Arbeit auch wenn es nur Fahrtgeld ist, gelindert bekommen, damit sie nicht kapitulieren. Ihre Freizeit geben sie ja schon gratis dazu.

Weshalb gibt es nicht die Einsicht, den Sport genauso zu fördern, wie die Hochkultur auch? Warum unterstützt man nicht den Sport, der ein wesentliches Faktor bei der Integration von Jungendlichen mit Mitgrationshintergrung ist?

Es lohnt sich, darüber nachzudennken.

Sportliche Grüße
Michael Mang

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