Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Beantwortet
Autor Sebastian Heider am 08. Juli 2011
6347 Leser · 75 Stimmen (-9 / +66)

Mobilität und Verkehr

Sicherheitsproblematik Radfahrer/Fußgänger auf der Kennedybrücke

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

ich würde Ihnen gerne einen Vorschlag zur Sicherheitslage auf der Kennedybrücke unterbreiten.
Das Thema wurde schon vielfach diskutiert. Es wurde über bauliche Maßnahmen nachgedacht und eine Trennung der Richtungen (wie früher) besprochen; aber eine wirkliche Lösung ist bisher nicht gefunden. Dabei gibt es günstige Lösungen, die sich in der Praxis bewährt haben. Vorbild könnte hier unser fahrradfreundliches Nachbarland die Niederlande sein.
Eine bauliche Trennung zwischen Rad-, Fußweg und Straße muss nicht unbedingt sein. Eine eindeutige Kennzeichnung reicht in meinen Augen aus. Das Beispiel Niederlande zeigt dies.

Im speziellen Fall der Kennedybrücke könnte das folgendermaßen aussehen:
Eine dicke durchgezogene Linie zwischen Radweg und Fußweg (ggf. sogar mit einem Rotstreifen hinterlegt) in regelmäßigen Abständen (z.B. 50Meter) Zeichen auf der Straße für Fußweg und Radweg.
Für die Richtungstrennung des Radweges wäre eine in kurzen Abständen unterbrochene Linie hilfreich und Pfeile auf den Spuren, die regelmäßig auf die Richtung hinweisen.

Natürlich lässt sich so ein bewusst falsch fahrender Rabauke nicht aufhalten, aber es würde sich eine Ordnung einstellen die für mehr Sicherheit sorgen würde. Auch dadurch, dass die Verkehrsteilnehmer immer wieder auf ihre Spur und Richtung aufmerksam gemacht werden (durch die Zeichen)..

Ich bitte doch einmal über diese Maßnahmen zu dikutieren und verbleibe mit freundlichem Gruß

Sebastian Heider

Anhang: Beispielbild (hier sogar aus Berlin)
http://www.fotos-berlin24.de/data/media/49/berlin-fahrrad...
http://alt.argus.or.at/transdanubien/lund_radweg.jpg

+57

Über diesen Beitrag kann nicht mehr abgestimmt werden, da er bereits beantwortet wurde.

Antwort
von Jürgen Nimptsch am 08. September 2011
Jürgen Nimptsch

Sehr geehrter Herr Heider,

ich danke Ihnen sehr für Ihre Anregungen. Zum Thema Radverkehr hat die Bundesstadt Bonn vor geraumer Zeit den Arbeitskreis Radverkehr ins Leben gerufen. Dort treffen sich regelmäßig alle Beteiligten aus der Verwaltung, Polizei, ADFC, VCD sowie der Politik, um über grundlegende und spezielle Probleme des Radverkehrs zu diskutieren und nach Problemlösungen zu suchen.

Ich habe veranlasst, dass Ihre Anregungen dort in die Tagesordnung aufgenommen werden um zu prüfen, ob eine Umsetzung an dieser Stelle möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen