Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Beantwortet
Autor Ulla Mazura am 22. Juni 2010
7985 Leser · 53 Stimmen (-3 / +50)

Mobilität und Verkehr

Schikanierung Gewerbetreibender durch das Ordnungsamt

Sehr geehrter Herr Nimptsch,

ich betreibe einen Kunst- und Geschenkeshop in der Bonner Innenstadt, Brüdergasse. Bin auch gleichzeitig Anwohnerin dort. Mein Problem sind Damen vom Ordnungsamt, oder die Tatsache, dass ich es nicht schaffe in 10 Minuten (Lieferverkehr werktags 6-12 Uhr) alles aus dem Auto in den Keller (Geschäftslager) und in den 3. Stock (meine Wohnung) zu befördern.

Bis vor einigen Monaten war dies noch kein wirkliches Problem. Nun hat man mich aber "auf dem Kieker" wie mir eine Dame des Ordnungsamtes wortwörtlich sagte.
Es kam zu einigen unnötigen Wortwechseln, aber es ist um meine Gelassenheit geschehen, wenn mir die Dame rät: "wenn Sie es nicht schneller schaffen, dann ziehen Sie doch weg!"

Meine Frage lautet: Ist es im Sinne der Stadt Bonn, dass auch noch die letzten "kleinen" Gewerbetreibenden vergrault werden?

Es geht so weit, dass zwei städt. Verkehrsaufseherinnen an der Hauswand gegenüber gelehnt stehen- und warten, dass endlich die 10 Minuten Be-/Entladezeit ablaufen...

Ich habe ein persönliches Interesse daran, dass die Anwohner/Gewerbetreibenden/ nicht die Brüdergasse zu parken.

Ich bekomme einen Strafzettel nach dem anderen, aus reiner Schikane, so kommt es mir vor. Ich versuche hier in der 1 B/C Lage zu überleben, aber immer wieder werden mir Steine in den Weg geworfen. Die Rede ist auch von Dauer- und Überraschungsbaustellen z. B..

Ist es Ihnen möglich, Verständnis für meine Situation aufzubringen und das vielleicht an die richtige Stelle weiter zuleiten? Ich bekomme auf mein Schreiben nämlich erst gar keine Antwort .

Mit freundlichen Grüßen

U. Mazura

+47

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Antwort
von Jürgen Nimptsch am 06. September 2010
Jürgen Nimptsch

Sehr geehrte Frau Mazura,

ich danke Ihnen für Ihren Beitrag und ich habe mich durch den Stadtordnungsdienst über Ihren geschilderten Fall informieren lassen. Offensichtlich haben sich die Antwort des Stadtordnungsdienstes an Sie vom 21. Juni 2010 zu den zwei Verwarnungen und Ihr eingestellter Beitrag unter direktzu.de zeitlich überschnitten.

Ich verstehe Ihren Ärger über die Verwarnungen und bedaure es, dass Sie den Eindruck einer ungerechten Behandlung empfunden haben. Ich gehe aber davon aus, dass Sie mit den Informationen des Stadtordnungsdienstes zu der Überwachung des Kraftfahrzeugverkehrs in Fußgängerzonen zwischenzeitlich eine Lösung für die Be- und Entladung finden konnten.

Sollten Sie weitere Rückfragen oder Klärungsbedarf haben, so bitte ich Sie, sich jederzeit mit meinem Bürgerbüro in Verbindung zu setzen.

Kontakt:

Bürgerbüro des Oberbürgermeisters
Rathausgasse 5-7
53111 Bonn
Telefon: 02 28 77 20 20
Telefax: 02 28 77 22 54
E-Mail: buergerbuero@bonn.de

Mit freundlichen Grüßen