Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Archiviert
Autor Thomas Blüm am 27. Januar 2011
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Gesellschaft und Soziales

"Repräsentative Notunterkunft" U-Bahn Heussallee

Sehr geehrter Herr Nimptsch,

seit Wintereinbruch bietet die U-Bahn-Haltestelle Heussallee wieder einigen Obdachlosen eine "warme Unterkunft" für die Nacht. Seit einiger Zeit ist das aber zum Dauerzustand geworden, die Verbindungsetage ist verdreckt und verräuchert und Fahrgäste werden aktiv angebettelt. Gestern hat mich ein Kollege auf die Zustände angesprochen und um Rat gefragt wo man sich Beschweren könnte, heute sehe ich wie oben, direkt vor dem Kunstmuseum Bonn gegen einen Baum uriniert wird.

Ich habe absolutes Verständnis wenn Obdachlose zur kalten Jahreszeit in U-Bahn-Haltestellen Zuflucht suchen. Auf der anderen Seite repräsentiert der Zustand dort aber auch die Stadt Bonn: Neben Berufstätigen nutzen auch Museumsbesucher und UN-Mitarbeiter diese Haltestelle.

Den Stadtwerken müssen die Zustände bekannt sein. Teilweise kennen Stadtwerkemitarbeiter Ihre Kundschaft dort ja namentlich. Sind die Notunterkünfte der Caritas und des Vereins für Gefährdetenhilfe (VfG) in Bonn so überbelegt? Es wäre schön wenn es hier zu einer "sauberen" Lösung kommt ohne das jemand erfrieren muss.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Blüm

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