Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Beantwortet
Autor Claudia Kostenzer am 10. Juni 2013
3997 Leser · 45 Stimmen (-1 / +44)

Freizeit und Sport

Planmäßige Freibaderöffnung

Sehr geehrter Herr Nimptsch,
warum öffnet das Panoramabad in Rüngsdorf nicht planmäßig? Mit Erstaunen las ich in der Tageszeitung, dass nicht genügend Fachpersonal vorhanden wäre. Dieser Grund erscheint mir nicht plausibel, der Saisonstart war schon längere Zeit bekannt. Mir drängt sich als Bonner Bürgerin vielmehr der Gedanke des Sparens auf. Im Haushaltsetat zu sparen halte ich für nötig, aber wenn meine Steuerbeiträge in hohem Maße in das WCCB fließen, von dem ich wohl wenig profitiere, und langjährige Institutionen für normale Bonner Familien im Angebot reduziert werden oder gar schließen, dann stelle ich die demokratische Gerechtigkeit in Frage. Bitte erklären Sie mir und vielen anderen einfachen Bürgern diese Geldverteilung. Bis jetzt waren die dafür angebotenen Aussagen nicht nachvollziehbar.
Vielen Dank für die Beantwortung

Von einer gern in Bonn lebenden Bürgerin

+43

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Antwort
von Jürgen Nimptsch am 04. September 2013
Jürgen Nimptsch

Sehr geehrte Frau Kostenzer,

aufgrund mehrerer Langzeiterkrankungen sowie zusätzlicher kurzfristiger Ausfälle von Fachpersonal (Fachangestellte bzw. Meister für Bäderbetriebe) war eine frühere Öffnung des Freibades Rüngsdorf in diesem Jahr nicht möglich.

Während des öffentlichen Badebetriebes muss immer mindestens eine Fachkraft anwesend sein. Die übrigen Funktionen werden überwiegend von Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern, die meist als Aushilfen beschäftigt werden, wahrgenommen.

Diese dürfen jedoch keine Fachkraft ersetzen.

Was die von Ihnen angesprochenen Kosten für das WCCB betrifft muss ich auf einen Staatsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Bundesstadt Bonn aus dem Jahr 2002 verweisen, in dem sich die Vertragspartner gegenseitig verpflichtet haben, Bonn zur deutschen Stadt der Vereinten Nationen auszubauen und damit der früheren Bundeshauptstadt ein neues Profil zu verleihen.

Nach Fertigstellung des UN-Campus und des Konferenzzentrums sowie der damit verbundenen Ansiedlung von vielen internationalen Organisationen werden diese Aktivitäten zu einer Umwegrendite von 100 Mio €/Jahr führen und damit viele tausend Arbeitsplätze in Bonn sichern.

Mit freundlichen Grüßen