Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Archiviert
Autor Mario Schneider am 14. Juni 2010
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Umwelt und Gesundheit

Keine verordneten Nichtraucherkneipen und Diskotheken

Sehr geehrter Herr Nimptsch,

meine Idee bezieht sich auf den Nichtraucherschutz.
Statt Verbote auszusprechen, die dann wieder "durchlöchert" werden setze ich mich für eine haushaltsneutrale Umsteuerungsabgabe ein.
Kneipen- und Diskothekenwirte sehen ihre Kundschaft abwandern wenn das Rauchen untersagt wird. Es ist also vergleichsweise schwierig einen "Nichtraucherclub" rentabel zu führen. Wieso dann nicht das Verbot von Raucherkneipen und -diskotheken aufheben und dafür eine extra Abgabe von Wirten verlangen, die einen Raucherclub betreiben und im Gegenzug dieses Geld direkt an Wirte umleiten als Ausgleich dafür, dass sie eine reine Nichraucherkneipe oder eine reine Nichtraucherdiskothek betreiben?
Oberstes Gebot hierbei ist ein Konsens darüber, wie die Höhe der Abgabe und deren Umleitung bestimmt und kontrolliert werden soll.

Alle Raucherclubs zahlen einen festen Beitrag (ggf. abhängig von der Größe der Clubs etc.). Dieser Beitrag wird nach einem ähnlichen Verteilungsschlüssel (Größe etc.) an alle Nichtraucherclubs weitergeleitet, so dass am Anfang sehr viel Geld an nur wenige Nichtraucherclubs verteilt wird. Je mehr Nichtraucherclubs es werden desto weniger erhält jeder einzelne NR-Club. Dies trägt auch dem Bekanntheitsgrad und der Gästezahl Rechnung. Je bekannter und etablierter die Nichtraucherclubs werden, desto weniger Unterstützung braucht jeder einzelne von ihnen.

Herzliche Grüße,

Mario Schneider

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