Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Archiviert
Autor A. Koltzenburg am 13. Februar 2013
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Gesellschaft und Soziales

Karneval- 250.000 Jecke vs. zwei Toilettenwagen vorm Rathaus

Sehr geehrter Herr Nimptsch,
erster Bürger dieser feiernden Stadt.

Gemein formuliert würde ich fragen ob
die Stadt Bonn mir gestatten würde eine
Veranstaltung mit über zweihunderttausend
Menschen durchzuführen und allein an einem
Ort zwei Toilttenwagen aufzustellen.
Aber von Ihrem Wohlwollen uns Bürgern gegenüber
überzeugt möchte ich höflich annehmen das vielleicht
jemand in der Verwaltung versehentlich komplett vergaß
im gesamten Bereich der Altstadt auch nur eine einzige
öffentliche Einrichtung zur Verrichtung der Notdurft
aufzustellen. Das dies mit viel Geld möglich wäre wurde
uns beim Deutschlandfest ganz vorzüglich vorgelebt.
Allerdings auch einige Preisklassen günstiger zeigt
hundert Kilometer weiter Maastricht jedes Jahr
an Karneval das man mit der Kombination dieser
vierer-im-kreuz Pissoirs auf anderthalb Quadratmetern
für die Herren und zwei Kabinen für die Damen
im ganzen Stadtgebiet verteilt den feiernden Bewohnern
und leidenden Anwohnern ausreichend viel abnimmt,
das sich diese kleine Investition lohnt. Sollte die
Stadt Bonn so klamm sein das aber auch rein gar nichts
ausgegeben werden kann, könnte man ja auch drei weitere
Konzessionen für diese Gebührenpflichtigen Wagen
verteilen. Nähe Thomas-Mann-Straße wo sich die Vereine
stundenlang zum Zug aufstellen und vorm Frankenbad
wo die Jüngeren feiern mindestens.
Die Stadt würde mit dieser Problemlösung sogar etwas
verdienen.
Man müßte das halt nur machen.
Meine konkrete Frage an Sie, Herr Bürgermeister:
Könnten wir bitte irgendetwas an der
keine-Klos-an-Karneval Politik ändern?

In froher Hoffnung auf die tollen Tage 2014,

Hochachtungsvoll,

ak

+39

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