Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Archiviert
Autor Dirk Paffrath am 08. Dezember 2011
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Mobilität und Verkehr

(Immer noch) Gefährliche Strasse Hausdorffstraße

Sehr geehrter Herr Nimptsch,

mir ist bewusst, dass Sie bereits im September 2010 eine Frage zu der o.a. Thematik beantwortet haben.
Am 18..Juni 2010 machte man auf die Situation in der Hausdorffstrasse aufmerksam. Damals forderte man verkehrstechnische Veränderungen in Form eine Tempo 30 Zone bzw. die Installation einer „Blitzanlage“.

Aus meiner Sicht würden diese Maßnahmen nicht zu einer Entschärfung bzw. zu einer Minderung der Unfallhäufigkeit führen.

Die in Ihrer Antwort erörterten 8 Unfälle zwischen der Fertigstellung der Sanierung der Hausdorffstrasse (Zwischen Berg- und Urstadtstrasse) müssten sich jedoch mittlerweile verdreifacht haben.

Es besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf seitens der Stadt Bonn!!

Denn die Unfälle gefährden nicht nur die Autofahrer, sondern, und das ist der primäre Grund, besonders die Anwohner und Fußgänger die jederzeit durch ein ausbrechendes Fahrzeug verletzt bzw. getötet werden können.

Alle Unfälle verlaufen nach dem gleichen Muster und ereignen sich im Kurvenbereich (Fahrtrichtung Dottendorf) auf Höhe Hausdorffstrasse 224, durch dessen Eigentümer die Stadt Bonn in der Vergangenheit ebenfalls informiert wurde.

Die Unfallursache liegt meine Erachtens auch nicht im Fahrbahnbelag, dieser ist, wie von Ihnen ja bereits erwähnt, griffig genug. Das Problem sind die in den Straßenbelag eingelassenen Straßenbahnschienen. Diese liegen nämlich oberhalb des Straßenbelags. Somit kommen die Unfallfahrzeuge mit beiden Vorderreifen auf die Schienen und drehen durch. Die Fahrzeuginsassen gehen in diesem Moment wahrscheinlich nicht vom Gas und lenken weiter rechts ein. Sobald die Vorderreifen wieder „Grip“ haben steuert das Fahrzeug schon auf den neben der Strasse verlaufenden Bürgersteig, bzw. in die dort verbauten Begrenzungspfosten.
Bei entsprechender Geschwindigkeit hebeln diese Begrenzungspfosten die Fahrzeuge einfach aus und lassen es im schlimmsten Fall sogar überschlagen.

Auch dies sollte der Stadt Bonn bekannt sein, müssten doch schon mindestens 10 mal diese Pfeiler durch die Stadt erneuert worden sein.

Es ist aus meiner Sicht nur eine Frage der Zeit bis es hier zu einer schweren Verletzung oder sogar zum Tod eines Passanten kommt.

Muss es denn erst zu diesem Ereignis kommen bis die Stadt Bonn endlich etwas unternimmt?

Die Stadt Bonn steht hier schon längst in der Handlungspflicht den baulichen Misstand zu korrigieren.

Gerne lade ich Sie auch zu mir(uns) in die Hausdorffstrasse zu einem Ortstermin ein. Hier könnten Sie sich persönlich ein Bild dieser Situation machen.

Mit freundlichen Grüßen

+49

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