Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Beantwortet
Autor Vera Raskob am 26. September 2011
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Mobilität und Verkehr

Fahrräder weg

Guten Tag Herr Nimtsch,

vermutlich bin ich nicht die erste, die sich in dieser Angelegenheit an Sie wendet.

Am Mittwoch, 21.09., 6:10 Uhr stellte ich morgens mein Fahrrad wie gewohnt am Kaiserplatz ab.
Als ich gegen 18.00 Uhr zurückkam, war mein Fahrrad und ein Großteil der übrigen Räder samt Fahrradständer verschwunden. Auf dem Gehweg fand ich dann einen Zettel mit der Info, dass die Räder aufgrund des Deutschlandfestes abtransportiert wurden und ich mich ans Ordnungsamt wenden könne. Dieser Zettel und andere waren morgens in der Dunkelheit nicht zu sehen bzw. zwischenzeitlich abgerissen worden.

Ich erspare Ihnen jetzt die komplette Ausführung meiner Bemühungen, des Zeitaufwandes und der Telefonate mein Fahrrad wieder zu bekommen. Verbogen und mit durchgeschnittenem Schloss!

Fest steht, dass, als ich mein Fahrrad abgestellt habe, KEINE sichtbare Information an diesem Fahrradstellplatz über diese Räumung vorhanden war.

Wie kommt die Stadt dazu, fremdes Eigentum einfach abzutransportieren, irgendwo (Wo genau konnte mir niemand sagen) zwischen zu lagern und zu völlig arbeitnehmerunfreundlichen Zeiten (z.B. freitags von 8.00 - 10.00 Uhr) mit großem Aufwand wieder auszugeben? Falls das Fahrrad dann noch vorhanden war. Ich hatte mehr Glück als einige andere Fahrradbesitzer, deren Rad vom „Aufbewahrungsort“ am Sportpark Nord bei einem zwischenzeitlichen Einbruch gestohlen wurden.

Weshalb informiert die Stadt über solch eine Aktion nicht gut sichtbar und vor allem rechtzeitig?

Neben den verärgerten Fahrradbesitzern bzw. ehemaligen Fahrradbesitzern dürften den größten Schaden wohl die Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben, die sich vor wütenden Anrufen und sonstigem nicht mehr retten können und sich für die Gedankenlosigkeit der verantwortlichen Entscheider auch noch entschuldigen dürfen.

Mitarbeiter vom Ordnungsamt versicherten mir vorgestern (22.09.), dass die Schlösser auf keinen Fall aufgebrochen worden seien und falls doch etwas kaputt gegangen sei, würde dies selbstverständlich ersetzt werden.

Wie verfahren wir jetzt?
Wie sieht der versprochene Ersatz aus?
Ich bitte um eine kurzfristige Rückmeldung.

Viele Grüße

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Antwort
von Jürgen Nimptsch am 01. Dezember 2011
Jürgen Nimptsch

Sehr geehrte Frau Raskop,

ich bedauere es sehr, dass Sie im Zusammenhang mit dem Abtransport der Fahrräder und Fahrradständer anlässlich des Deutschlandfestes Unannehmlichkeiten hatten. Der Abtransport war aus Sicherheitsgründen erforderlich geworden.

Leider ist das Verfahren auch aus Sicht der Stadt nicht optimal gelaufen. Um Ihnen den Schaden schnell zu ersetzen, richten Sie Ihre Ansprüche bitte mit einem Nachweis an das Rechtsamt der Stadt Bonn. Das Rechtsamt hat bereits Kenntnis von Ihrem Schreiben, benötigt aber diese zusätzlichen Angaben.

Kontakt:

Bundessstadt Bonn
Rechtsamt
Oxfordstraße 19
53111 Bonn

E-Mail: amtsleitung.amt30@bonn.de

Mit freundlichen Grüßen