Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Archiviert
Autor Thomas Honke am 15. November 2010
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Bildung und Kultur

Drohende Theaterschließung

Sehr geehrter Herr Nimptsch,
als Mitarbeiter des Theater Bonn will ich hiermit auf das schärfste protestieren, dass Sie und der Rat der Stadt Bonn weitere Kürzung am Theateretat vornehmen wollen. Ich habe in den letzten 8 Jahren 240 Kollegen verloren und der Arbeits- und Belastungsdruck wurde dadurch ungleich verstärkt. Die politischen und kulturellen Implikationen möchte ich jetzt nicht zu meinem Thema machen, sondern meine ganz persönliche Situation in einem Betrieb der Stadt Bonn, der seit 8 Jahren klein- und jetzt kaputtgespart werden soll. Wie stellen Sie sich vor, dass wir verbliebenen Mitarbeiter in solch einer Situation der ständigen Bedrohung vernünftig und gesund arbeiten sollen? Seit 2002 höre ich nur von Kürzungen, Streichungen, Einsparungen und jetzt noch Wegfall. Glauben Sie wirklich, dass dies ein Arbeitsklima ist, in dem es Spaß macht für die Stadt Bonn zu arbeiten und dann noch gutes und anspruchsvolles Theater zu machen? Trotz aller Defizite und Zahlenjonglage geht es bei all diesen Überlegungen um Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren werden! Sie haben als Motto der Stadt Bonn: Freude Joy, Joie ausgegeben, aber davon kann im Moment wohl wirklich nicht die Rede sein. Es ist ein großer Unterschied, ob Sie als oberster Stadtbeamter weniger Straßen oder Häuser bauen und renovieren lassen oder ob Sie weiteren Mitarbeitern kündigen. Sparen Sie an Dingen und nicht an Menschen!! Finger weg vom Theater, wir haben schon genug geblutet!!
Mit noch freundlichen Grüßen
Thomas Honke
Schneiderei Schauspiel Theater Bonn

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