Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Archiviert
Autor Oliver Jung am 09. April 2010
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Gesellschaft und Soziales

Autoeinbrüche in Bonn-Tannenbusch

Sehr geehrter Herr Nimptsch!

Seit 11 Jahren wohnen meine Familie und ich in BN-Tannebnbusch. Und trotz aller oft auch falschen Vorurteile fühlen wir uns wohl. Meiner Meinung nach kann Integration nur funktionieren, wenn sie auch gelebt wird, und da sind unsere Straße, der Ortsteil und gerade auch das Tannenbusch-Gymnasium ein gutes Beispiel. Das hier soll also keine gewöhnliche 'Tannenbusch'-Meckerei sein.

Auch wenn Sie als OB nicht direkt zuständig sind, bitte ich Sie allerdings, sich folgender Thematik anzunehmen: In der Westpreussenstraße werden in den Parkbuchten ggü. dem Hotel Acora inzwischen mindestens einmal, häufig aber mehrfach pro Woche Autos aufgebrochen bzw. Scheiben eingeschlagen und der Inhalt gestohlen. Hauptsächlich handelt es sich vermutlich um Autos von Hotelgästen. Heute morgen waren es mindestens zwei Wagen. Man hat sich an die Scherben auf dem Gehweg beinahe schon gewöhnt und fragt sich nur, wann es das nächste Mal passiert. Das subjektive Sicherheitsgefühl ist stark getrübt, und ggf. ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Einbrüche in die Wohnstraßen und die dort parkenden Autos hineinziehen. Dies geht nun schon seit mehreren Jahren so, meinem Eindruck nach nimmt die Anzahl in den letzten zwei Jahren aber massiv zu.

Auch wenn es sich im rechtlichen Sinne ggf. nur um Bagatellschäden handelt, bin ich der Meinung, dass hier konkret etwas getan werden muss, um die Westpreussenstrasse nicht als Selbstbedienungsladen für Kriminelle verkommen zu lassen. Ein weitere Punkt ist, dass Gäste des Hotels Acora, deren Auto aufgebrochen wurde, wahrscheinlich nicht wieder kommen werden.

Um das klar zu sagen: Es spielt für mich keine Rolle, welcher Nationalität die Täter sind, kriminell ist kriminell.

Meine konkrete Frage: Was gedenken Sie in der Zusammenarbeit mit der Polizei gegen die offensichtlich stark ansteigende Autoeinbruchskriminalität in der Westpreussenstrasse in Bonn-Tannenbusch zu unternehmen?

Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus, viel Glück und Erfolg in Ihren Amtsgeschäften!

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Jung

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