Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Archiviert
Autor Manfred Dierks am 18. Februar 2013
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Umwelt und Gesundheit

After-School-Party Weiberfastnacht in Bonn, Münsterplatz

Sehr geehrter Herr Nimptsch,

an Weiberfastnacht machten meine Frau und ich einen Stadtbummel durch Bonn. Schon als wir die Tiefgarage Friedenplatz verließen hörten wir von weitem sehr laute Disco- Musik, wobei besonders die bumsenden Bässe unser Gehöhr strapazierten. Am Münsterplatz angekommen, war der Musiklärm für uns beide fast unerträglich, der aus dem Partyzelt dort drang. Schnell verließen wir diesen lauten Ort wieder und gingen Richtung Bahnhof, wo diese Musik und besonders die völlig überbetonten Bässe noch lange zu hören waren.
In dem Zelt auf dem Münsterplatz feierten die Jugendlichen ohne Alkohol und Nikotin - wie es in der Zeitung stand - ihre Karnevalsparty. So lobenswert diese Idee war, finde ich es um so schlimmer, dass die junge Leute statt Alkohol zu konsumieren und zu rauchen, mit überlauter Musik so beschallt wurden, dass bei etlichen ein Hörschaden vermutlich nicht ausgeschlossen werden kann. Meine Frage:
Warum werden bei solchen Veranstaltungen die Leute nicht besser vor Lärm geschütz? Musik ist auch schön, wenn sie in erträglicher Lautstärke dargeboten und konsumiert wird. Was macht es für einen Sinn, Jugendliche vor Alkohol und Rauch zu schützen, wenn sie statt dessen mit einem Hörschaden nach Hause gehen. Wollen wir zulassen, dass wir eine Generation von Schwerhörigen heranwachsen sehen und nichts dagegen tun?

Mit freundlichen Grüssen

Manfred Dierks

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