Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Archiviert
Autor David Block am 14. Juli 2011
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Politik und Verwaltung

Abholung von Elektroschrott

Sehr geehrter Herr Nimptsch,

Ich freue mich, dass die Stadt Bonn zur Sauberkeit der Stadt und Umgebung beiträgt, indem Elektroschnrott unentgeltlich abgeholt wird, was verhindert, dass er einfach irgendwo abgeladen wird und damit für alle Bürger gefährlich wird.

Leider habe ich jedoch festgestellt, dass aus Steuergeldern die Firma Remondis beauftragt wurde, diesen Service auszuführen. Wie es scheint wird dieser Auftrag jedoch nicht als Service wahrgenommen, da sich die Firma Remondis anscheinend nur bedingt auf die Bedürfnisse der Bürger einstellt.

Nachdem ich mehrere Wochen im Voraus um einen Abholungstermin gebeten hatte, wurde mir zuerst mitgeteilt, dass ich es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal probieren müsse, da noch keine Termine vergeben werden. Als ich mich dann zum spezifizierten Zeitpunkt meldete, hiess es zunächst, dass schon alle Termine vergeben sein.
Nur auf Nachfrage habe ich erfahren, dass schlicht in der Woche, in der die Elektrogeräte weg müssen, meine Postleitzahl nicht bedient wird.

Durch dieses Verhalten führt die Firma Remondis die Intention dieses Angebots ad-absurdum. Wenn ich gegen unzähliche Hürden ankämpfen muss, um als Bittsteller einen Termin zugewiesen zu bekommen, könnte weniger pflichtbewussten Bürgern der Gedanke kommen, einfach doch mit dem Sackkarren in den Wald zu fahren und den Schrott dort abzulegen. Die SWB werden es schon richten...

Es liegt in diesem Fall also die Vermutung nicht komplett ausserhalb des Möglichen, dass eine gewisse Unnahbarkeit seitens des Auftragnehmers der Stadt Bonn für weniger Arbeitsaufwand bei gleicher Bezahlung aus Steuergeldern sogen soll. Dem muss die Stadt Bonn als Auftraggeber jedoch einen Riegel vorschieben, da die Steuerbelastung hoch und die Stadtkasse dafür zu leer ist.

Ich hoffe, Sie werden sich dieses Anliegens annehhmen und weiterhin für Ordentliche Wahrnehmung aller Dienstleistungen sorgen, die die Stadt Bonn von Steuereinnahmen finanziert.

Mit freundlichen Grüßen

David Block

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