Liebe Nutzerinnen und Nutzer von „direktzu Jürgen Nimptsch“,

vielen Dank für die rege Beteiligung auf diesem Portal in den vergangenen Jahren. Die Stadt Bonn wird in Kürze eine eigene Bürgerbeteiligungsplattform einrichten, auf der Sie dann eine vergleichbare Möglichkeit haben werden, Fragen an den Oberbürgermeister zu richten. Das Portal „direktzu Jürgen Nimptsch“ wurde Anfang November 2014 geschlossen. Ich freue mich ab dem 07. Januar 2015 auf Ihren Besuch bei „Frag den OB“ unter www.bonn.de.

Herzliche Grüße

Jürgen Nimptsch

Beantwortet
Autor Gerlinde Walther am 15. Februar 2011
6922 Leser · 58 Stimmen (-3 / +55)

Mobilität und Verkehr

Abbau der Blitzampeln auf der Hohe Straße

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
warum wurde die fest installierte Blitzampel auf der Hohe Straße abgebaut. Bei Einbruch der Dunkelheit und am Wochenende wird "gerast", egal ob stadteinwärts oder stadtauswärts. Solche Ampeln funktionieren ja auch im Rhein-Sieg-Kreis (s. Kreuzung Aulgasse/Stallberg in Siegburg). Die erneute Installation an der alten Stelle würde sicherlich einiges in den "Stadtsäckel" einbringen. Die mobile "Blitze" gibt es nur tagsüber, es wird zudem im Radio bekannt gegeben wo sich eine solche befindet. Wieviel Schaden entsteht der Stadt dadurch?
Freundliche Grüße
G. Walther

+52

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Antwort
von Jürgen Nimptsch am 02. Mai 2011
Jürgen Nimptsch

Sehr geehrte Frau Walther,

die stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage in der Hohe Straße wurde demontiert, um die Sicherheit des Schulweges von und zu der Elsa-Brandström-Grundschule zu verbessern.

Die Grundschule liegt ca. 150 m vom ehemaligen Standort der Anlage entfernt in einem Streckenabschnitt, in dem die zulässige Höchstgeschwindigkeit für die Schulwegsicherung auf 30 km/h begrenzt ist. Beobachtungen der Verkehrssituation und mobile Geschwindigkeitskontrollen haben gezeigt, dass die Autofahrer kurz vor der ehemaligen stationären Anlage abbremsten und anschließend wieder beschleunigten. Dadurch, dass im Bereich der alten stationären Anlage 50 km/h erlaubt sind, erreichten die Fahrzeuge die Grundschule mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Durch diesen Effekt wurden die Schulkinder der Elsa-Brandström-Grundschule gefährdet.

Dieses Gefahrenpotential konnte durch den Abbau der stationären Anlage deutlich verringert werden. Die Geschwindigkeit in der unmittelbaren Umgebung der Grundschule wird weiter regelmäßig mit mobilen Anlagen kontrolliert. Diese sind innerorts in den letzten Jahren zum Schwerpunkt der städtischen Geschwindigkeitskontrollen geworden, da die mobilen Anlagen flexibler als stationäre Geräte eingesetzt werden können und damit einen wirksameren Beitrag als stationäre Anlagen zur Verkehrssicherheit leisten.

Mit freundlichen Grüßen